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Aldi vereinheitlicht Lacura: Kosmetik-Eigenmarke bundesweit

Die Discounter-Linie ist seit 2019 bei Aldi Süd und Nord gleich verfügbar. Wer Lacura produziert, nennt Aldi weiterhin nicht.

Aldi verkauft seine Kosmetik-Eigenmarke Lacura seit 2019 einheitlich bei Aldi Süd und Aldi Nord – und macht günstige Pflege damit bundesweit leichter zugänglich.

Laut Bericht wurde Lacura Mitte der 1990er-Jahre gestartet. Wer hinter der Produktion steht, bleibt offen, weil Aldi keine Lieferanten nennt.

Lacura: Vom Start in den 1990ern zum Standard bei Aldi

Kosmetikregal in einem Discounter mit verschiedenen Pflege- und Make-up-Produkten ohne Markenlogos

Lacura ist die Kosmetik-Eigenmarke von Aldi. Laut Bericht wurde sie Mitte der 1990er-Jahre eingeführt, mit dem Anspruch, günstige Produkte anzubieten, die qualitativ mit Markenware mithalten sollen.

Ein praktischer Effekt liegt auf der Hand: Pflegeprodukte landen beim normalen Lebensmitteleinkauf gleich mit im Wagen. Damit positioniert sich Aldi auch gegen klassische Drogerien – und für viele ist es eine alltagstaugliche Ergänzung zur klassischen Gesichtsbehandlung.

Lange war das Sortiment geteilt. Lacura gab es zunächst nur bei Aldi Süd, während Aldi Nord parallel „Biocura“ führte.

Seit 2019 ist Lacura laut Quelle in beiden Unternehmenslinien einheitlich verfügbar; Biocura wurde als eigenständige Marke ersetzt. Als erstes genanntes Produkt wird eine Anti-Aging Tages- und Nachtcreme erwähnt. Inzwischen reicht die Palette von Make-up und Skincare bis zu Haar- und Körperpflege.

Wer produziert Lacura? Aldi nennt keine Lieferanten

Beim Blick hinter die Kulissen bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Welcher Hersteller Lacura konkret produziert, ist laut Bericht nicht bekannt. Aldi macht zu Lieferanten keine Angaben – ein Vorgehen, das bei Eigenmarken als üblich gilt.

Der Artikel ordnet ein, dass dennoch einzelne Produkte von etablierten Herstellern stammen könnten. In der Konsumgüterbranche ist es verbreitet, freie Produktionskapazitäten auch für Handelsmarken zu nutzen.

Warum werden Namen oft nicht öffentlich gemacht? Laut Quelle wollen Produzenten eine direkte Verbindung zwischen Eigenmarke und Premiumlinie vermeiden.

Für die Beauty-Zielgruppe ist das vor allem deshalb relevant, weil viele Kund*innen ihre Pflege zwischen Salonterminen und Alltagseinkauf ergänzen. Wer Inhaltsstoffe vergleichen möchte, greift oft zu Apps, die INCI-Listen per Barcode scannen. Wenn eine Handelsmarke breit verfügbar ist, wird Preis und schnelle Verfügbarkeit häufig wichtiger als der Herstellername.

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Lacura steht bei Aldi laut Bericht seit den 1990ern für preisgünstige Kosmetik und ist seit 2019 in Süd und Nord vereinheitlicht. Dass der Hersteller ungenannt bleibt, zeigt, wie konsequent Handelsmarken ihre Lieferketten abschirmen.

Aldi vereinheitlicht Lacura: Kosmetik-Eigenmarke bundesweit
Maria Petrenko January 24, 2026
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