Der Kosmetikmarkt in Deutschland bleibt auf Wachstumskurs: Für 2025 werden rund 2,9% Plus genannt, 2026 dürfte moderat weitergehen. Gleichzeitig verschieben sich die Verkaufskanäle Richtung Online, und Beauty-Tech wird sichtbarer. Für Kundinnen wird damit wichtiger, was ein Versprechen wirklich liefert – und was Service und Preis treiben.
Deutschland-Update: Umsatz, Kanäle, Preise – was auffällt

Die Kosmetik- und Körperpflegebranche in Deutschland meldet weiter steigende Umsätze, obwohl der Konsum insgesamt gedämpft ist. Laut Branchenangaben lag das Plus 2025 bei rund 2,9%; für 2026 wird moderates Wachstum erwartet. Dabei wirkt das Inlandsgeschäft stabil, während Exporte durch schwächere Absatzmärkte und geopolitische Unsicherheiten gebremst werden.
Im Verkauf verschiebt sich das Gewicht: Drogeriemärkte bleiben die wichtigste Anlaufstelle, zugleich gewinnt E-Commerce deutlich an Bedeutung. Discounter sind vor allem bei preisgetriebenen Sortimenten präsent. Für Marken heißt das mehr Wettbewerb zwischen Reichweite, Preisdruck und klarer Positionierung.
Auch die Kostenlage bleibt relevant: Energie- und Rohstoffpreise beeinflussen die Kalkulation entlang der Lieferkette. Für Kundinnen zeigt sich das oft indirekt – etwa in Aktionsdichte, Sortimenten oder Preisstaffelungen im Studio-Angebot und im Retail-Angebot.
Trends 2026: Beauty-Tech, „Skingevity“ und mehr Natürlichkeit

Für 2026 zeichnen sich zwei starke Linien ab: mehr Technologie im Alltag (von Home-Devices bis apparativer Kosmetologie) und ein größerer Fokus auf langfristige Hautpflege („Skingevity“). Das wirkt weniger wie ein kurzer Hype, sondern wie eine Antwort auf den Wunsch nach verlässlichen Ergebnissen und bequemer Anwendung.
Beauty-Tech bekommt dabei eine klare Bühne: L’Oréal stellte zur CES 2026 laut Mitteilungen Tools in den Vordergrund, die die „Home-Device“-Kategorie greifbarer machen, darunter eine LED-Gesichtsmaske und ein Infrarot-Stylinggerät.
In der Profi-Welt setzt die BEAUTY Düsseldorf (20.–22. März 2026) thematische Akzente: „Skingevity“ steht dort für den Shift von schnellen Looks hin zu Routinen sowie Wirkstoff- und Diagnostik-Narrativen – kombiniert mit dem Trend zu Authentizität und weniger Perfektionsdruck. Parallel deuten Trendprognosen und Social-Media-Signale auf alltagstauglichere Styles und mehr Individualität hin; Technologie dient dabei häufig als Ermöglicher, etwa über personalisierte Analysen und digitale Beratung.
Unterm Strich bleibt der Markt stabil, der Kauf verlagert sich stärker Richtung Online, und Beauty-Tech wird präsenter. Für Kundinnen lohnt ein nüchterner Blick auf Wirkung und Alltagstauglichkeit. Wer neue Tools spannend findet, ist mit Beratung und realistischen Erwartungen meist besser aufgehoben. Eine alltagstaugliche Einordnung zu Trends findest du auch beim Soft-Skin-Glow.
Wenn du Trends und Optionen zu deinem Hautziel besser einordnen möchtest, kannst du auf der Website vorbeischauen und bei Bedarf eine kurze Beratung vereinbaren. Mary4Beauty informiert zu Beauty-Themen und hilft dabei, passende Studio-Termine unkompliziert online zu finden.