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AHA, BHA, Retinol, Hyaluron: Welche Wirkstoffe passen zu deinem Hauttyp?

Ein kompakter Guide für Einsteiger: Wirkung, typische Einsatzbereiche und einfache Kombi-Regeln – damit deine Routine sichtbar wirkt, ohne schnell zu reizen.

Wirkstoffe können die Haut sichtbar glatter, klarer oder praller aussehen lassen. Sie können die Haut aber auch schnell austrocknen oder zu Rötungen und Brennen führen – besonders dann, wenn mehrere „Aktive“ zusammen verwendet werden.

Wenn du AHA, BHA, Retinol und Hyaluron nach Hauttyp und Ziel auswählst, werden Ergebnisse oft schneller berechenbar. Am Ende zählen weniger Hypes, sondern vor allem Wirkung, Verträglichkeit und eine Kombi, die wirklich Sinn ergibt – und bei Säuren kann es hilfreich sein, sich an einer Säurebehandlung als Orientierung zu orientieren.

AHA, BHA, Retinol, Hyaluron: Was sie machen – und wann sie wirklich Sinn ergeben

Seren als Symbol für AHA, BHA, Retinol und Hyaluronsäure im Überblick

„Wirkstoffe“ klingt nach einer Schublade, dabei können die Effekte ziemlich verschieden sein. Grob folgen diese vier Gruppen vier Ideen: AHA und BHA exfolieren (sie lösen abgestorbene Zellen), Retinol wird oft mit Erneuerungsprozessen verknüpft, und Hyaluronsäure hält Feuchtigkeit fest.

AHA (Alpha-Hydroxysäuren) sind wasserlöslich und arbeiten vor allem an der Hautoberfläche. Viele verbinden sie mit einem glatteren Gefühl und einem Teint, der gleichmäßiger wirkt. Typische Beispiele sind Glykolsäure und Milchsäure.

BHA (Beta-Hydroxysäuren) – meist Salicylsäure – gilt als fettlöslich. Darum wird BHA oft mit Poren, Talg und Unreinheiten zusammen genannt.

Retinol (Vitamin-A-Derivat) taucht häufig auf, wenn feine Linien, eine unruhige Struktur oder ein insgesamt „verfeinerter“ Look das Ziel sind. Gleichzeitig ist es bekannt dafür, dass es nicht jede Haut gleich gut wegsteckt.

Hyaluronsäure exfoliert nicht. Sie bindet Wasser und wird deshalb oft als „prall“ oder „gut durchfeuchtet“ beschrieben – gerade als Begleiter, wenn andere Produkte eher aktiv sind.

Schnelle Zuordnung nach Ziel (nicht als starre Regel): - Glow/raue Textur/feine Unebenheiten: eher AHA - Poren/Unreinheiten/Glanz: eher BHA - Linien/Struktur/„Anti-Aging“: häufig Retinol - Trockenheitsgefühl/„Plump“-Effekt: Hyaluron

Typische Denkfehler: Hyaluron ist kein Ersatz für ein Peeling, Säuren sind nicht einfach „alle gleich“, und Retinol ist nicht automatisch etwas, das sich für jeden sofort im Alltag gut anfühlt.

Kombinieren ohne Drama: Hauttyp-Check, Reihenfolge und einfache Regeln

Textfreie Infografik zur Kombination von AHA, BHA, Retinol und Hyaluron

Wenn AHA, BHA, Retinol und Hyaluron in einer Routine zusammenkommen, entscheidet am Ende meist das Zusammenspiel aus Hauttyp, Stärke und Textur – nicht der Markenname. Reizung passiert oft dann, wenn mehrere starke Produkte direkt hintereinander kommen und die Haut sich sowieso schon „aus der Balance“ anfühlt.

Hauttyp-Check in 6 einfachen Schritten 1) Hautgefühl nach dem Waschen beobachten. Wenn sie schnell spannt, ist Trockenheit oft ein Thema. 2) Glanz und Poren anschauen. Viel Glanz und verstopfte Poren passen häufig zu ölig/unrein. 3) Rötung/Brennen bei Neuem notieren. Das spricht eher für empfindliche Haut. 4) Ziel festlegen (nur eins). Zum Beispiel Poren oder Glow – das macht die Auswahl klarer. 5) „Aktive“ dosieren statt stapeln. Säuren (AHA/BHA) und Retinol gelten als eher intensiv. 6) Hyaluron als Ausgleich einplanen. Es wird meist als gut kombinierbarer Feuchtigkeitsbaustein beschrieben.

Reihenfolge – als Textur-Logik gedacht: Leichte, wasserbasierte Formeln nutzt man oft vor reichhaltigeren Cremes, damit sie sich gut verteilen können.

Einfache Kombi-Regeln, die oft funktionieren: - Weniger Kategorien gleichzeitig, dafür gezielt. - Säuren und Retinol werden oft als Duo genannt, das schneller zu Trockenheit oder Reizung führen kann. - Hyaluron passt in vielen Routinen gut „dazwischen“.

Mini-Check (2 Fragen): - Wird die Haut nach neuen Produkten schnell rot oder trocken? Dann ist „weniger auf einmal“ oft die ruhigere Wahl. - Geht es dir gerade um Poren oder um feine Linien? Ein klarer Fokus spart Fehlkäufe.

Ein Punkt, der in vielen Gesprächen immer wieder auftaucht: Säuren und Retinol werden häufig mit höherer Lichtempfindlichkeit verbunden. Darum wird Hautschutz oft als Teil einer Routine gesehen, die Wirkstoffe gut verträglich macht – und ein sanfter Start mit Retinol ist für viele die angenehmere Option als „zu viel auf einmal“.

Wenn du Wirkstoffe passend zuordnest, wird das Ganze deutlich planbarer: AHA und BHA drehen sich meist um Oberfläche oder Poren, Retinol wird oft mit Struktur und „Anti-Aging“ verknüpft, und Hyaluron stabilisiert vor allem das Feuchtigkeitsgefühl.

Am meisten bringt eine Routine mit einem klaren Ziel, die deine Haut nicht überzieht. Wenn deine Haut schnell brennt oder sich schuppt, kann eine kurze Einschätzung im Studio helfen, bevor du mehrere aktive Produkte zusammen verwendest.

Wenn du unsicher bist, welche Wirkstoffe zu deiner Haut passen oder wie du sie sinnvoll kombinierst, kann eine kurze Beratung helfen, die Routine so zu planen, dass sie auch im Alltag gut funktioniert.

Wenn Empfindlichkeit gerade ein großes Thema ist, kann auch eine Behandlung für empfindliche Haut eine ruhigere Basis sein, bevor du mehrere „Aktive“ gleichzeitig testest.

AHA, BHA, Retinol, Hyaluron: Welche Wirkstoffe passen zu deinem Hauttyp?
Maria Petrenko 23 января 2026 г.
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